26.03.2016     Tou de Flönz – Ahl Hären e.V.                                                                                         

Die Sonne lachte am Pulheimer Himmel, als die vier Teams des 1.Walsumer AC auf dem Platz an der Malzmühle ihre Oldtimer parkten. Anlass war die 5. Ausgabe der Veranstaltung “Tour de Flönz“, die auch dieses Jahr durch ein buntgemischtes Teilnehmerfeld brillierte. Nach einem Frühstück in den Räumen der Malzmühle, rief die Sportleiterin Renate Dorpheide pünktlich zum Briefing oder auch Fahrerbesprechung. Um 12.00 startete dann auch das älteste Fahrzeug, gefolgt im Minutenabstand von dem gesamten Teilnehmerfeld, welches dieses Jahr 70 Teilnehmer erreichte.
Aufgaben gab es verschiedene, so mussten zum einen 8 Fotografien an der Strecke entdeckt werden, ebenso mussten alle sogenannten “Weiler-Schilder“ gesehen werden und deren ersten 2 Buchstaben in der Bordkarte eingetragen werden. Damit es dem Beifahrer nicht langweilig wurde, waren da auch noch die stummen Kontrollen, sprich Baumaffen ausfindig zu machen. Diese waren teilweise sehr gut versteckt.  So weit so gut, wären da nicht noch die Stempelkontrollen gewesen, wo einem entweder Fragen gestellt wurden, die von Fahrer und Beifahrer beantwortet werden konnten, oder Aufgaben welche vom Fahrer zu erledigen waren. So war in einer Aufgabe ein bestimmter Abstand vom Hinterrad zu einer Stange einzuhalten oder es musste mit zugeklebtem Tacho eine vorgegebene Geschwindigkeit an einer Lichtschranke gefahren werden. Schloss Loersfeld, hier schieden sich die Geister. Eine Zeitprüfung, in der der Streckenverlauf durch das Roadbook nicht erkennbar war, auf einem unbefestigtem Schlossweg, als Besonderheit mit Fußgängern auf der Strecke, die sich in Ihrer Idylle gestört fühlten, sowie eine nicht erkennbare Zieldurchfahrt sorgten dafür, dass nur wenige es geschafft haben dürften, diese 400 m in der Zeit von 58 Sekunden zu durchfahren. Da im Roadbook (Pkt. 93) vom Punkt zum Pfeil ein gerader Verlauf war, mussten einige Teilnehmer in der vorgegebenen Zeit auch noch wenden, weil in der Prüfung zweimal links abzubiegen war.
Da jedem Veranstalter auch irgendwann Fehler unterlaufen können, wollen wir das nicht zum Anlass nehmen, eine sonst super gelungene Veranstaltung dadurch abzuwerten, sondern nur als kollegialen Hinweis verstanden wissen.
Und so spreche ich, auch für die anderen Teilnehmer des 1.WAC der Renate und Ihrem Mann, und natürlich den vielen Helfern ein Lob für eine rundum gelungene Veranstaltung aus und drohen unseren Besuch für die sechste Auflage hiermit wieder an. Das Bild nach der Veranstaltung zeigt, dass alle WAC-er zufrieden und glücklich waren.
Volker Machemehl  - Sportleiter