03.02.2018 - 34. Winter Ori - NAC Duisburg

Im "StellwerksHOF", einem alten Stellwerksgebäude an der Eisenbahnsiedlung in Duisburg-Rheinhausen war das bekannte Start- und Ziellokal zum Saisonauftakt der Ori-Meisterschaft. Nettes Ambiente, freundliche Bedienung, gutes Essen: Ernst-Dieter bestellte Jägerschnitzel mit Croquetten, Marcel mit Pommes.
Zunächst kamen die Croquetten, solo. Dann, lange, nichts. Die Bedienung kam, fragte, mehrmals: Schnitzel noch nicht da ? Dann gingen die Croquetten mittlerweile erkaltet, zurück. Es kam ein Schnitzel, mit Pommes, wir haben es erst mal festgehalten. Croquetten kommen noch. Dann kamen zwei Schnitzel, mit Pommes, nun stand aber doch schon eines auf dem Tisch, also beide zurück - mit Mühe konnte Marcel "sein" Schnitzel noch zurückholen. Mittlerweile wurde das Schnitzel von Ernst-Dieter kälter, also zurück zur Küche, und oh Wunder, jetzt kamen die Croquetten, aber solo. Nun ja, am Ende war dann alles richtig, was haben wir gelacht!
Bei der Fahrt, die Günter Goworek ausgearbeitet hatte, gab es nicht so viel zu lachen, dazu war die Zeit einfach zu knapp. 120 Km rund um Krefeld, die ausgesuchten Wege o.K., Wetter passabel, keine Wanderer, und außer West-OM Reglement keine großen Ausnahmen, zunächst. Intelligente Streckenführung am Hülser Berg, aber dann kamen die "B/C-specials": Kürzeste Gesamtstrecke aller Straßen im Carré, aber die Punkte nur einmal anfahren, alle Striche im Gewerbegebiet nochmal anfahren, aber die Kreisverkehre nur so, wie vorher bereits gefahren, erneut nutzen. Das erforderte Tüfteln, und Zeit, Zeit, Zeit. Die dann hinten heraus fehlte. Und richtig war auch nicht alles.
Leider verlor sich der zweite Abschnitt im gewohnt Duisburger Karten-Mix: Uralt Karten aus der Zeit, als man Crefeld noch mit "C" schrieb, dazu in schwarz-weiß Minikopie, korrespondieren schlecht mit Neubau-Gewerbegebieten der Logistik-Riesen von Amazon und Co. und aktuellen Stadtplänen. So waren diese Kniffel-Aufgaben auch noch weit vom Ziellokal entfernt, so daß Abbrechen und Tiefstflug angesagt war. Der Stolperstein (x aus Aufgabe 1) war zu erwarten, konnte aber nicht mehr beachtet werden, an der Schlußkontrolle war die Karenz bis auf 1 Minute verbraucht.
Der Spaß kam dann vor und mit dem Essen wieder, siehe oben!
24 Teilnehmer hatten genannt. In B/C gewannen Schackmann /Stoll (Saar) mit 10 Strafpunkten, Rainer und Marcel Holzborn (WAC) wurden 10 (von 11) mit 180 Strfp. A/AK (6 Starter) gewannen Milka/Milka (Dülken), mit 20 Strpkt., und die Klasse N holten sich Hofmann/Schäfer (Münster) mit O Strp. Hier wurden Osthold/Kirberg 4. mit 130 Strfp., bei 7 Startern ein guter Einstand für das neugebildete WAC-Team, auf dem sich aufbauen läßt.
Dr. Rainer M. Holzborn                                                                                                                         Ergebnisliste >>>